Mit großer Besorgnis blickt die Merziger FDP auf die Vorfälle um Merzigs Kulturmanagerin Martina Malburg.

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Merzig, 03.09.2008

Mit großer Besorgnis blickt die Merziger FDP auf die Vorfälle um Merzigs Kulturmanagerin Martina Malburg.

„Momentan werden immer mehr unterschiedliche Zahlen über die entstandenen Schäden in der so genannten Kulturamts-Affäre in den Raum gestellt. Oberbürgermeister Dr. Lauer spricht von über

400.000 Euro, der Fraktionschef der CDU im Merziger Stadtrat, Bernd Seiwert, von mehr als 850.000 Euro Schaden", sagt Patrick Maurer, Vorsitzender der Merziger FDP.

Die FDP Merzig fordert eine lückenlose Aufklärung der Vorfälle. Wenn im Mai 2008 schon erste Anzeichen von Fehlverhalten dem Oberbürgermeister bekannt geworden seien, frage man sich schon, warum es mehr als drei Monate dauere, bis die Öffentlichkeit über diese Unregelmäßigkeiten informiert worden sei, meint Maurer.

Die FDP in Merzig befürchtet, dass der entstandene Schaden für den Kulturstandort Merzig nicht nur ein finanzielles Desaster darstelle. Die Schäden müssten bei der Aufstellung des kommunalen Haushalts für das Jahr 2009 berücksichtigt und eingearbeitet werden.

„Im Klartext bedeutet dies, dass der Steuerzahler für die entstandenen Schäden aufkommen muss", stellt Maurer fest.

Als sei dies nicht schon schlimm genug, könnte die Affäre den gesamten Kulturstandort Merzig in Gefahr bringen.

Darüber hinaus ließ der Oberbürgermeister am 19. August 2008 die Kassen des Fördervereins Fellenberg Mühle prüfen, was keine „gravierenden Unregelmäßigkeiten" erbracht habe. „Heißt das also, dass Unregelmäßigkeiten dort aufgetaucht sind?", fragt der finanzpolitische Sprecher des FDP Stadtverbandes Kurt Ruschel.

Nun sei der Oberbürgermeister gefragt. Er müsse nicht nur für eine schnelle Aufklärung und Regulierung der Schäden sorgen, sondern auch dafür, dass der Standort Merzig als Kulturstadt nicht in Gefahr gerät. „Diese Affäre lassen die zweifellos vorhandenen Erfolge des Oberbürgermeisters in einem anderen Licht erscheinen. Man kann für den Oberbürgermeister nur hoffen, dass keine weiteren Details mehr ans Tageslicht kommen", so Patrick Maurer abschließend.

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