Landesregierung muss gegen Lärmbelästigung durch militärischen Fluglärm vorgehen! |
Landesregierung muss gegen Lärmbelästigung durch militärischen Fluglärm vorgehen!
"Die Belästigung durch den militärischen Fluglärm ist in unserer Region besonders hoch. Wir werden aber weiter darunter leiden müssen, weil die CDU-Mehrheitsregierung in der gestrigen Landtagssitzung die FDP- Initiative zur Reduzierung der Lärmbelästigung abgelehnt hat," kritisiert die FDP-Kreisvorsitzende Marion Etringer. Die FDP hatte ein Nachtflugverbot, die Veröffentlichung der Flugzeiten im Internet und die Einführung von Lärm-Grenzwerten gefordert.
Außerdem sollte ein Gutachten erstellt werden, welches sich mit den Auswirkungen des Fluglärms auf die Menschen und den Tourismus beschäftigt. "Was sich besonders im Sommer an militärischem Flugbetrieb über dem Naherholungsgebiet Stausee Losheim abspielt, kann sich wohl kaum positiv auf den Tourismus auswirken", so Etringer.
Für die Liberalen im Kreis stelle sich die Frage, warum überhaupt über einem so dicht besiedelten Gebiet wie dem Nordsaarland der Luftraum für militärische Übungen geöffnet werde.
Die gestrige Entscheidung der Landesregierung gegen den FDP-Antrag zeige auch, dass die Interessen der Bürger im Landkreis nicht vertreten werden. "Wir sind uns zwar bewußt, dass das Land in dieser Frage keine Gesetzeskompetenz hat, doch muß die Regierung sich auf Bundesebene dafür einsetzen, dass die vermeidbare und unzumutbare Belästigung durch die militärischen Übungsflüge reduziert wird", fordert FDP-Kreischefin Etringer. " Der Landkreis muss mit entsprechenden Druck seinen Einfluss bei der Landesregierung geltend machen, um sich für die Belange der Bürgerinnen und Bürger im Kreis einzusetzen."
zurück