FDP Kreisverband Merzig-Wadern fordert zukunftsfähiges und bezahlbares Konzept für Müll- und Abwasserentsorgung |
FDP Kreisverband Merzig-Wadern fordert zukunftsfähiges und bezahlbares Konzept für Müll- und Abwasserentsorgung Masterplan für "Müll- und Abwasserentsorgung" "Die Bürgerinnen und Bürger für das Missmanagement bei der EVS bluten zu lassen ist unverschämt. Die ständig steigenden Gebühren für Müll- und Abwasserentsorgung sind nicht mehr tragbar. EVS, Gemeinden, Städte und Landesregierung müssen sich zusammen setzen und ein stimmiges Konzept für die Entsorgung von Müll und Abwasser entwickeln, welches zukunftsfähig ist und vor allem bezahlbar bleibt," fordert FDP-Kreisvorsitzende Marion Etringer. Hierzu habe die FDP einen Masterplan vorgeschlagen, der unter anderem vorsieht, die Kernaufgaben der EVS auf Betrieb und Unterhaltung von Abwasseranlagen und der Müllverbrennungsanlage Velsen zu beschränken. Etringer: "Die übrigen Aufgaben müssen für Gemeinden und private Anbieter geöffnet werden." Der FDP Kreisverband unterstütze die Idee eines Wertstoffhofes nach dem Beispiel der Luxemburger "Superdreckskischt". Weiter müssten die Verträge mit der Müllverbrennungsanlage Neunkirchen gekündigt werden und die Verbrennung aus Kostengründen auf Velsen konzentriert werden. Auch die Entsorgung von Biomüll können durch private Anbieter übernommen werden. "Jetzt muss gehandelt werden. Werden jetzt keine nachhaltigen neuen Wege in der Müll- und Abwasserversorgung beschritten, müssen wir weiter mit steigenden Gebühren rechnen. Die Bürgermeister haben jetzt die Verantwortung im Sinne der Bürger zu handeln," so Etringer abschliessend.