FDP Kreisverband fordert sofortigen Abbaustopp |
FDP Kreisverband fordert sofortigen Abbaustopp
"Schluss mit Lustig - Herr Schreier machen sie der Landesregierung Beine! "
"Leider muss das Thema Bergbau nun auch ein wichtiges im Landkreis Merzig-Wadern werden", kommentiert die FDP-Kreisvorsitzende Marion Etringer die Auswirkungen des Kohleabbaus in der Primsmulde. Am Montag waren die Grubenbeben, die durch den Abbau verursacht werden bis ins Hausstadter Tal zu spüren. "Die FDP im Land hat sich hier bereits nach Kräften für einen sofortigen Abbaustop eingesetzt, nun werden wir hier im Kreis die Verantwortlichen auffordern, ihren Einfluss im Land im Sinne der Bergbaubetroffenen geltend zu machen!"
FDP-Kreischefin Etringer spricht hier gezielt den CDU-Kreisvorsitzenden und Fraktionsvorsitzenden der CDU im saarländischen Landtag, Jürgen Schreier an: "Herr Schreier muss die Landesregierung anhalten, hier endlich eine Entscheidung zu fällen, die für alle Betroffenen verträglich ist. Die CDU übt sich zwar mittlerweile in schönen Worten für einen Abbaustop, aber Taten folgen keine. Man fragt sich langsam, wer hier regiert, die DSK oder die CDU. Was soll noch alles passieren, bis die Landesregierung endlich handelt?"
In diesem Zusammenhang fordert der FDP Kreisverband, dass die bis 2018 geplanten Kohlesubventionen in Strukturhilfen umgewandelt werden. "Die FDP im Kreis ist sich der Verantwortung für die Bergbaubeschäftigen bewusst. Auch in unserem Kreis leben viele Familien vom Bergbau. Was wir brauchen sind Neuansiedlungen von zukunfsträchtigen Unternehmen in unserem Landkreis, um den Menschen neue Perspektiven zu geben. Dafür brauchen wir Finanzhilfen aus den Berbausubventionen und die von der RAG versprochenen Gelder für den Kohleausstieg!", so Etringer abschliessend.
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