Dringender Handlungsbedarf beim Ausbau von Krippeplätzen im Kreis Merzig-Wadern

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- Kreis belegt mit 6,9 % Versorgungsgrad saarlandweit letzten Platz-

"Wir brauchen dringend den Ausbau von Kinderkrippeplätzen im Kreis", erklärt die FDP Kreisvorsitzende Marion Etringer zu Meldungen, wonach der Kreis Merzig-Wadern im landesweiten Vergleich mit einem Versorgungsgrad von 6,9 % das schlechteste Betreuungsangebot für Kleinkinder bereit hält.

Danach belegt der Saarpfalz-Kreis den ersten Platz mit 18 %. Die Kreisvorsitzende der Liberalen fordert die Landrätin, den Kreistag und die Gemeinden auf, sich hieran ein Beispiel zu nehmen und gemeinsam alle möglichen Schritte einzuleiten, damit der Kreis Vorreiterfunktion beim Angebot von Krippeplätzen im Saarland einnehmen könne. Die Landrätin müsse außerdem den Ministerpräsidenten auffordern, auf Bundesebene für die Finanzierung der Betriebskosten der Kinderkrippen zu kämpfen. Diese seien nach dem Finanzierungsangebot der Bundesfamilienministerin von der Leyen in Gefahr. Der Bund will sich hierbei nur an den Kosten für Neu- und Umbau beteiligen. Die Folgekosten, wie Personal- und Betriebskosten sollen am Land und an den Kommunen hängen bleiben.

"Das Finanzierungsangebot seitens der Bundesministerin von der Leyen kann der Landkreis nicht hinnehmen. Die FDP hat ein Finanzierungskonzept vorgelegt, wonach die Kommunen mit 3,2% und nicht wie bisher mit 2,2 % an der Umsatzsteuer beteiligt werden sollen. Diese zusätzlichen Mittel müssen dann in die Familienpolitik der Kommunen fließen," fordert Etringer.

Um Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen, müsse man ausreichend Krippenplätze für unter 3-Jährige im Kreis vorhalten. "Die Betreuung eines Kindes in einer Krippe ist kein Muss. Wir Liberale respektieren jede Mutter, die sich vollständig der Herausforderung "Familie und Haushalt" stellt. Doch auf der anderen Seite müssen auch alle Frauen die Möglichkeit haben, sich für Beruf und Familie zu entscheiden", so Etringer. Der schnelle Wiedereinstieg in den Beruf sei heute äußerst wichtig, um auf dem Arbeitsmarkt bestehen zu können. Außerdem müsse auch besonders Alleinerziehenden die Möglichkeit gegeben werden, durch einen schnellen Wiedereinstieg in den Beruf eigenverantwortlich ihre Familie zu ernähren. Dies sei nur mit einem ausreichenden Angebot an Betreuungsmöglichkeiten für die Kinder zu managen.

Dringender Handlungsbedarf beim Ausbau von Krippeplätzen im Kreis Merzig-Wadern

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