CDU spricht mit gespaltener Zunge - geplante Resolution gegen Fluglärm ist unglaubwürdig

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CDU spricht mit gespaltener Zunge

- geplante Resolution gegen Fluglärm ist unglaubwürdig -

 "Die CDU-Mehrheitsregierung hat im April die FDP- Initiative zur Reduzierung der Lärmbelästigung im Landtag abgelehnt , jetzt will die Union im Kreistag eine Resolution gegen Fluglärm beschliessen. Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger werden doch von der CDU hinter die Fichte geführt," kritisiert die FDP-Kreisvorsitzende Marion Etringer das Verhalten der CDU . Die Union mache sich damit unglaubwürdig und betreibe mit dem Thema reine Wahlkampfkampagne.

Die CDU-Landesregierung hatte nämlich die geplanten zusätzlichen militärischen Übungsflüge durch die 16 italienischen Tornados nicht angekündigt, als das Thema im Innenausschuss des Landtags behandelt wurde. Etringer: "Die Kreis-CDU sollte ihren Kreisvorsitzenden Jürgen Schreier erst einmal auffordern, seinen Einfluss im Landtag geltend machen, wenn ihm an der Region etwas liegt. In der kommenden Woche hat er die Möglichkeit, sich bei der auf Antrag der FDP zum Thema Fluglärm stattfindenden aktuellen Stunde im Landtag zu positionieren."

Die Belästigung durch den militärischen Fluglärm sei in der Region bereits besonders hoch und werde sich durch die zusätzlichen Übungsflüge weiter verschärfen, befürchtet FDP-Kreischefin Etringer. Sie fordert von Ministerpräsident Müller, dass er sich für die Bürgerinnen und Bürger im Nordsaarland einsetzt und dass das Thema endlich zur Chefsache gemacht werde. Peter Müller sollte nach Auffassung der Liberalen direkt bei Verteidigungsminister Franz-Josef Jung vorsprechen und sich zum Wohle der Bevölkerung für eine deutliche Reduzierung der Überflüge einsetzen.

Die FDP im Landkreis fordert darüber hinaus ein Gutachten, welches
sich mit den Auswirkungen des Fluglärms auf die Menschen und den Tourismus beschäftigt. "Was sich besonders im Sommer an militärischem Flugbetrieb über dem Naherholungsgebiet Stausee Losheim abspielt, kann sich wohl kaum positiv auf den Tourismus auswirken", so Etringer abschliessend.

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